Hey
Heute bekommt ihr von mir einen Text von Dylan Thomas. Ein beeindruckender und zugleich irgendwie bedrückender Text. Lest ihn mit bedacht...denn darin steckt eine tiefere Bedeutung.
Doch ist es wirklich so? Ist die Liebe so beständig wie wir glauben wollen? In Wahrheit kann sie doch hinter jeder Ecke ein jähes Ende finden... doch der Glaube an die wahre Liebe tröstet uns. Gibt uns Kraft und lässt uns weiter suchen und bangen. Doch hat die ach so wundervolle Liebe auch sehr fürchterliche Seiten. Neben den Schmetterlingen, dem Herzklopfen und dem Gefühl des vollkommenen Glücks...beschleicht uns recht schnell die Angst. Angst vor Verlust, vor der Einsamkeit. Davor, dass wir dem Partner nicht genügen, dass er jemanden Besseres findet oder ...er sogar stirbt. Meist bevölkert uns diese Angst im Geheimen...ganz leise und heimlich. Unterbewusst. Ab und an aber...frisst sie sich wie ein Tier durch das Herz und das Hirn...nistet sich wie ein Virus ein und kontrolliert die Gedanken. Wie durchbricht man dann also diesen Strudel? Garnicht.
Die Liebe ist unsterblich...das ist jedem Bewusst aber, dass ist auch nur möglich weil der Mensch in der Lage ist mehrere Personen zu lieben. Stirbt beispielsweise der Partner mit dem man Jahrelang gelebt hat....so ist man trotzdem noch in der Lage eines Tages wieder zu lieben. Das Gleiche gilt für misslungene Beziehungen. Wir machen Fehler, zerstören das Band dass einen verbindet...gerraten viel zu oft vor die Mündung einer Knarre. Am Ende bleibt nichts ausser der Angst und der Einsamkeit. Und niemals werden wir komplett aufhören diesen Menschen zu lieben...insofern wir wirklich geliebt haben. Doch es kommt der Tag andem jemand es schafft sich einen eigenen Platz im Herzen zu schaffen...und einem neue Liebe einpflanzt. Wie ein Samen der nur noch Wasser und Sonne braucht um zum Leben zu erwachen...man schöpft neue Hoffnung...doch eines Tages wird auch dieser Samen wieder einschlafen...und nichts bleibt...
Und dem Tod soll kein Reich mehr bleiben
Und dem Tod soll kein Reich mehr bleiben.
Die nackten Toten die sollen eins
Mit dem Mann im Wind und im Westmond sein;
Blankbeinig und bar des blanken Gebeins
Ruht ihr Arm und ihr Fuß auf Sternenlicht.
Wenn sie irr werden solln sie die Wahrheit sehn,
Wenn sie sinken ins Meer solln sie auferstehn.
Wenn die Liebenden fallen - die Liebe fällt nicht;
Und dem Tod soll kein Reich mehr bleiben.
Die nackten Toten die sollen eins
Mit dem Mann im Wind und im Westmond sein;
Blankbeinig und bar des blanken Gebeins
Ruht ihr Arm und ihr Fuß auf Sternenlicht.
Wenn sie irr werden solln sie die Wahrheit sehn,
Wenn sie sinken ins Meer solln sie auferstehn.
Wenn die Liebenden fallen - die Liebe fällt nicht;
Und dem Tod soll kein Reich mehr bleiben.
Und dem Tod soll kein Reich mehr bleiben.
Die da liegen in Wassergewinden im Meer
Sollen nicht sterben windig und leer;
Nicht brechen die die ans Rad man flicht,
Die sich winden in Foltern, deren Sehnen man zerrt:
Ob der Glaube auch splittert in ihrer Hand
Und ob sie das Einhorn des Bösen durchrennt,
Aller Enden zerspellt, sie zerreißen nicht;
Und dem Tod soll kein Reich mehr bleiben.
Die da liegen in Wassergewinden im Meer
Sollen nicht sterben windig und leer;
Nicht brechen die die ans Rad man flicht,
Die sich winden in Foltern, deren Sehnen man zerrt:
Ob der Glaube auch splittert in ihrer Hand
Und ob sie das Einhorn des Bösen durchrennt,
Aller Enden zerspellt, sie zerreißen nicht;
Und dem Tod soll kein Reich mehr bleiben.
Und dem Tod soll kein Reich mehr bleiben.
Keine Möwe mehr darf ins Ohr ihnen schrein
Keine Woge laut an der Küste versprühn;
Wo Blumen blühten darf sich keine mehr regen
Und heben den Kopf zu des Regens Schlägen;
Doch ob sie auch toll sind und tot wie Stein,
Ihr Kopf wird der blühende Steinbrech sein,
Der bricht auf in der Sonne bis die Sonne zerbricht,
Und dem Tod soll kein Reich mehr bleiben.
Keine Möwe mehr darf ins Ohr ihnen schrein
Keine Woge laut an der Küste versprühn;
Wo Blumen blühten darf sich keine mehr regen
Und heben den Kopf zu des Regens Schlägen;
Doch ob sie auch toll sind und tot wie Stein,
Ihr Kopf wird der blühende Steinbrech sein,
Der bricht auf in der Sonne bis die Sonne zerbricht,
Und dem Tod soll kein Reich mehr bleiben.

Die Liebe ist eine Saat die Nur Schlummert dann und wann. Doch sterben wird sie nie. ich selbst hatte geglaubt Gefühle dieser Art in mir erstickt zu haben durch die Vielen Entäuschungen die ich mitgemacht habe.Aber doch sind sie wieder erwacht. Vieleicht war das alles nötig um das zu genissen was ich nun Habe.
AntwortenLöschen